
Der 3D-Baum - eine wachsende Idee!
Ich wohne in einem beschaulichen 300 Seelen Dorf in Süddeutschland
direkt bei Friedrichshafen. Anfang 2003 bekam ich den Auftrag, für
die Präsentation unseres Ortes auf der internationalen Bodenseemesse
(IBO) mir einen Beitrag zu überlegen. Da wir in einer Obstbaugegend
wohnen, kam mir der Gedanke eines 3D-Baums, mit Äpfeln in denen
die Betrachter angebracht sind. Weil aber die Menschen bekanntlich verschieden
groß sind, entschied ich mich, die Betrachter an Federn aufzuhängen,
damit sie jeder auf seine Höhe ziehen kann und sich niemand verrenken
muß.
Auf der Messe war der Baum ein voller Erfolg und den ganzen Tag von
kleinen und großen Ausstellungsgästen belagert. Am Abend wurde ich von
einer Mitarbeiterin des Rathauses vom Hauptort gefragt, ob ich den Baum
nicht im Rathaus des Hauptorts Ailingen aufstellen kann, damit auch
alle Bewohner, die ihn noch nicht gesehen haben, Gelegenheit dazu bekommen.
Das war natürlich selbstverständlich, nachdem der Baum sonst nur im
Schuppen "verschimmelt" wäre. Und weil die immer gleichen Bilder natürlich
langweilig sind, fertigte ich hin und wieder neue Serien: Breitbasisaufnahmen
vom ganzen Ort, Dorffest, .......
Als ich nach den Pfingstferien aus dem Urlaub kam, war ein Anruf des
Tourismus-Chefs von Schönwald im Schwarzwald auf dem Anrufbeantworter,
daß ihm der Baum gefallen habe und er wünsche sich einen solchen auch
für seinen Ort. Bei einem Besuch wurden die ersten Aufnahmen gemacht
und ein mehrtägiger Aufenthalt vereinbart, denn schließlich sollten
die ganzen Sehenswürdigkeiten der Umgebung gezeigt werden: Triberger
Wasserfälle, Donauquelle, ...... und es sollte natürlich ein Tannenbaum
werden! So verbrachten ich mit der Familie in den Sommerferien eine
wunderbare Woche im Schwarzwald und fotografierte viel (mit der vollsten
Unterstützung der Familie). Und nachdem auch der Nachbarort Schonach
einen solchen Baum bestellte, kann man zwar noch nicht von einem Wald
reden, aber doch von einem netten Wachstum.
Dazu kommt noch, daß sich das Hopfenmuseum in Tettnang
von der Idee ebenfalls begeistern ließ. Im Museum soll ein kleines Hopfenfeld
aufgebaut werden, von denen Hopfenblätter herunterranken. In diesen
können alle Wachstumsphasen des Hopfen betrachtet werden, gleich zu
welcher Jahreszeit man kommt.
Sollten Sie an einem der erwähnten Orte vorbeikommen,
würde es mich freuen, wenn Sie die Zeit finden, die Bilder anzuschauen.
Wenn Sie noch weitere Informationen wünschen, schicken Sie mir
doch bitte einfach eine E-Mail: